CO2-Emissionen

dieUmweltDruckerei nutzt 100 % Recyclingpapier und freie Druckkapazitäten ihrer Partnerdruckereien, was sich positiv auf die gesamte CO2-Bilanz auswirkt. Zur Veranschaulichung erfolgt hier eine Bewertung des CO2-Einsparpotentials durch die Recyclingpapiernutzung und die Erhöhung der Auslastung sowie durch den ökologischen Einfluss der UmweltDruckerei auf ihre Partnerinnen.

Die Betriebsemissionen einer Druckerei

Der Bedruckstoff verursacht bei konventionellen Druckereien mit 60 bis 80 % die meisten Emissionen. Daher wird bei der UmweltDruckerei ausschließlich auf 100 % Recyclingpapier gedruckt, was bis zu 60 % Energie und 70 % Wasser einspart.
Der Energieverbrauch ist in der Druckproduktion die zweitgrößte Emissionsquelle. Es ist der Faktor, welcher sich am deutlichsten durch eine erhöhte Auslastung positiv beeinflussen lässt. In einer durchschnittlichen Druckerei teilt sich der Strom wie folgt auf.

 
Daten: energie.ch AG, Visualisierung: natureOffice / dieUmweltDruckerei

Die Nutzung freier Druckkapazitäten verbessert signifikant die CO2-Bilanz

Die Energieverbraucher 1 – 5 (Druckvorstufe, Offsetdruckmaschinen, Digitaldruckmaschinen, Schneiden/Falzen/Heften, Druckluft) fallen praktisch nur bei laufender Produktion an. Die Verbräuche 6 – 9 (Beleuchtung, Klimatisierung, Bürogeräte, Standby) treten hingegen auch im Leerlauf auf. Das bedeutet: Etwa 34 % des Stromverbrauches in einer Druckerei fällt auch bei Stillstand an! Daraus lässt sich für die Emissionen eines Druckobjektes eine Abhängigkeit von der Auslastung ableiten. Diese ist in der folgenden Grafik dargestellt.


Daten: energie.ch AG, Kalkulation: natureOffice, Visualisierung: dieUmweltDruckerei

Die Grafik zeigt, dass die Emissionen für ein Druckobjekt bei steigender Auslastung geringer werden. Mit anderen Worten: Je höher die Auslastung der Druckmaschine, desto geringer die CO2-Emissionen pro Printprodukt.


Die Produktionsemissionen des Maschinenparks

Durch die Nutzung freier Kapazitäten in Druckereien können neben den Einsparungen im Betrieb auch global Emissionen durch die Produktion von Maschinen vermieden werden. Bei einer durchschnittlichen Druckmaschine können dabei je nach Hersteller und Modell durch eine Erhöhung der Auslastung von beispielsweise 20 % zwischen 12 und 72 t CO2-Äquivalente vermieden werden (vgl. natureOffice). Das bedeutet: Bedingt durch die höhere Auslastung von Druckmaschinen müssen weniger Druckmaschinen hergestellt werden, sodass keine CO2-Herstellungsemissionen anfallen.


Unser nachhaltiger Einfluss auf unser Partnernetzwerk

Unsere Partnerdruckereien werden durch die Zusammenarbeit mit der UmweltDruckerei stark für ökologische Themen sensibilisiert. Den quantitativ größten Einfluss auf die CO2-Bilanz des Druckobjektes hat dabei die Umstellung der Strombereitstellung auf 100 % Ökostrom. Je nach Höhe des Anteiles der Emissionen durch den Energieverbrauch können die Gesamtemissionen (pE = 10 bis 15 %) durch die Umstellung um 9 % bis 14 % reduziert werden (vgl. natureOffice / Umweltbundesamt).

Weitere Emissionen werden durch ein effizienteres Energiemanagement reduziert. Diese erfolgt beispielsweise durch unsere Initiierung einer Zertifizierung durch den Blauen Engel oder der Installation von Solarmodulen.  Emissionen, die nicht durch eine höhere Effizienz vermieden werden können, kompensieren wir durch Investitionen in Klimaschutzprojekte, sodass unsere Printprodukte letztlich klimaneutral sind.