123 effektive Umwelttipps

Sonnenblume

Sinnvoll und effektiv die Umwelt schonen – doch wie? Umweltschutz fängt bereits im eigenen Haushalt an. Wer etwas Gutes für die Natur und seine Umwelt tun möchte, kann sich im E-Book 123 praxisnahe Umwelttipps kostenlos einfache Tipps und Tricks einholen. Mit Anwendung der kleinen Hilfestellungen der AutorInnen Hille/Köhne/Steinmetz wird dem zukünftigen Umweltbewussten auch schnell klar, dass der Naturschutz gar nicht mal so schwer umzusetzen ist und locker in den Alltag integriert werden kann.

Es klingt fast unglaublich: Doch laut Verbraucherzentrale Bundesverband beläuft sich der Verbrauch elektrischer Geräte im Stand-by-Modus auf etwa zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs in deutschen Haushalten. Dabei ist es ganz einfach, im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt unserer Umwelt zu leisten. Es müssen nicht immer kostspielige Anschaffungen wie ein Energiesparkühlschrank oder eine neue Heizungsanlage sein – es lassen sich in Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche viel Strom-, Heiz- und Wasserkosten sparen, wenn einige unscheinbare Tipps und Tricks beherzigt werden. Falsch temperierte Kühlschränke sind beispielsweise wahre Stromfresser. Es lohnt sich daher, die Kühlstufe an die vorhandene Innentemperatur anzupassen. Die optimale Kühlschranktemperatur liegt bei 7 ° Celsius (siehe Tipp Nr. 63).

Wassertropfen

Den Alltag umweltgerecht gestalten

Es ist nicht schwer, beim Kochen und Backen in der Küche, beim Zähneputzen im Badezimmer sowie beim Fernsehen im Wohnzimmer einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Wieso lassen wir beim Zähneputzen das Wasser permanent laufen? Es muss zudem nicht jeden Tag ein Vollbad sein, wenn wir stattdessen beim Duschen zwei Drittel des Wasserverbrauchs einsparen können.

Ist der Austausch alter Haushaltsgeräte auf eine energieeffizientere Variante wirklich ratsam? Vielmehr sollten voll funktionstüchtige Geräte aus rein ökologischer Sicht nicht ersetzt werden. Schließlich müssen auch die Umweltkosten für die Herstellung eines Neugerätes berücksichtigt werden: Ein Austausch lohnt sich am ehesten bei einem irreparablen Defekt. Bei kleineren Geräten ist es oftmals sogar empfehlenswert, diese zu reparieren – die verlängerte Nutzungsdauer vermindert Abfall. Ein heißer Tipp für all jene, die über kein handwerkliches Geschick verfügen: In Repair-Cafés bekommt man fachkundige Unterstützung von Elektronik-Experten. Wer spezielle elektrische Geräte zudem nur in seltenen Fällen benötigt, sollte sich diese aus Umweltschutzgründen von Freunden oder Nachbarn ausleihen.

Bei der Auswahl von Lebensmitteln und der Verwendung von Ressourcen kann man sich ohne viel Mühe umweltbewusster verhalten. Es ist beispielsweise ein Irrglaube, dass Papiertüten immer die umweltfreundlichere Variante darstellen. Ausschlaggebend ist, wie oft die Tüten benutzten werden. In der Regel nutzt man eine Plastiktüte mehrfach, während das Papiermodell nach dem Einkauf im Müll landet. In Bezug auf die Umweltverträglichkeit schneiden Plastiktüten demnach besser ab. Am umweltschonendsten ist natürlich eine Stofftragetasche (Tipp Nr. 41).

Auch die Auswahl frischer Lebensmittel von Anbietern aus der Region hilft unserer Umwelt (Tipp Nr. 43). Wer stattdessen Tiefkühl- und Fertiggerichte kauft, verursacht nur unnötige Transportwege und zusätzliche Tonnen Verpackungsmüll (Tipp Nr. 55). Überdies sind Pizza und Co. ungesund und sorgen schnell für etliche Kilogramm mehr auf der Waage.

Um der Umwelt, sich selbst und unseren Nachkommen etwas Gutes zu tun, sollten wir daher diese und weitere Umwelttipps beherzigen. Nützliches rund um den Umweltschutz im eigenen Haushalt gibt es daher im kostenlosen E-Book 123 praxisnahe Umwelttipps.