5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

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Ein umweltgerechtes und sozialverantwortliches Leben zu führen, ist zumeist gar nicht so einfach. Wir haben daher versucht 5 einfache Tipps für den Alltag zusammen zu stellen, die jeder umsetzen kann, um Mensch, Tier und Umwelt besser zu schützen.

1. Mobilität

Je nachdem welches Beförderungsmittel wir wählen, verantworten wir, je nach dessen Auslastung, unterschiedlich hohe umweltschädliche Emissionen. Sofern man die Strecke nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen kann, gilt als grobe Faustregel: Nehmen Sie besser den Bus oder die Bahn anstatt das Auto. Aufs Flugzeug sollte möglichst verzichtet werden. Bei einem Hin- und Rückflug von bspw. Frankfurt nach New York werden nach Angaben von Atmosfair bereits deutlich mehr CO2-Emissionen pro Person verursacht (3652 kg) als es das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen zulässt (2300 kg). Nicht vermeidbare Reisewege lassen sich notfalls kompensieren.

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2. Konsum

Der Einkauf gestaltet sich mitunter kompliziert, sofern man nachhaltig konsumieren möchte. Es gibt inzwischen viele Siegel und Zertifizierungen, an denen sich orientiert werden kann, damit sich der eigene Konsum an sozialverantwortliche und ökologische Kriterien ausrichtet. Beim Lebensmitteleinkauf sollten bspw. saisonal-regionale Produkte gewählt werden, die biologisch und fair zertifiziert sind. Darüber hinaus sollte möglichst kein oder nur wenig Fleisch konsumiert werden.

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3. Rohstoffe

Viele Ressourcen und Rohstoffe unserer Erde sind endlich (ausgenommen nachwachsende Rohstoffe). Wir müssen demnach äußerst umsichtig mit ihnen umgehen, damit nachfolgende Generationen ebenso von ihnen profitieren können, wie wir es tun. Ein wichtiger Bestandteil ist neben dem Recycling und der effizienten Nutzung der Rohstoffe daher die Abfallvermeidung. Vermeiden Sie beim Einkauf Produkte mit unnötigen Verpackungen, verzichten Sie möglichst auf Einwegprodukte und trennen Sie Ihren Müll. Insbesondere Plastik stellt für unser Ökosystem große Probleme dar.

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4. Energie

Um die Ressourcen und das Klima zu schonen, muss zwangsläufig auf fossile Energien wie Erdgas, Kohle und Erdöl verzichtet werden. Hier bleibt uns gar keine andere Wahl, da diese Energien endliche Ressourcen darstellen und wir daher mittelfristig auf erneuerbare Energien wechseln müssen. Wechseln Sie daher lieber gleich zu einem unabhängigen Öko-Stromanbieter.

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5. Wasser

Bei unserem blauen Planeten besteht die Erdoberfläche zwar zu über 2/3 aus Wasser, doch stellt dieser Rohstoff ein besonders kostbares Gut dar. Die Wasservorräte bestehen nämlich zu ca. 97 % aus Salzwasser und nur knapp 3 % aus Süßwasser. 69 % des Süßwassers wiederum sind jedoch im Gletschereis eingeschlossen und 30 % befindet sich unter der Erde – lediglich 1 % des weltweiten Süßwassers ist freinutzbares Oberflächenwasser. In Deutschland besteht aufgrund des relativ hohen Niederschlags zwar kaum Wassermangel, dennoch sollte aufgrund des höheren Energieaufwandes warmes Wasser gespart werden. Zudem importieren wir jede Menge Produkte aus wasserarmen Regionen der Welt. Informieren Sie sich daher insbesondere, woher ihre Produkte stammen und wieviel Wasser Ihr Produkt bei der Herstellung vor Ort verbraucht.

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Wir hoffen, dass diese fünf verkürzt dargestellten Tipps zumindest Anregungen liefern konnten, um sich näher mit dem komplexen Thema der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.