CO₂e-Emissionen: nachvollziehbar berechnet
Drucken verursacht Treibhausgasemissionen. Wir erfassen die relevanten Quellen entlang des dokumentierten Produktionswegs und zeigen transparent, welche Daten und Bilanzgrenzen einem CO₂e-Wert zugrunde liegen.
Auch ein sorgfältig geplantes Druckprodukt verursacht Treibhausgasemissionen. Entscheidend ist deshalb, die relevanten Emissionsquellen möglichst vollständig zu betrachten und nachvollziehbar zu dokumentieren.
Wir sprechen von CO₂e, also CO₂-Äquivalenten. Damit werden neben Kohlendioxid auch andere Treibhausgase in einer gemeinsamen Einheit erfasst.
Welche Bereiche eine Berechnung erfassen kann
Bei einem Druckprodukt können insbesondere folgende Bereiche für die CO₂e-Berechnung relevant sein:
- die Herstellung des Bedruckstoffs und weiterer eingesetzter Materialien,
- Energie und Hilfsstoffe in Druck und Weiterverarbeitung,
- Materialverluste und Produktionsabfälle,
- Verpackung und die einbezogenen Transportwege sowie
- weitere Lebenswegabschnitte, wenn sie Teil der jeweiligen Berechnung sind.
Welche dieser Bereiche im konkreten Auftrag einbezogen sind, richtet sich nach dem verwendeten Berechnungsmodell.
Die Berechnung übernimmt natureOffice
Die auftragsbezogene CO₂e-Berechnung übernimmt natureOffice für uns. Wir übermitteln die erforderlichen Angaben zum jeweiligen Druckauftrag. natureOffice ermittelt daraus die Emissionen nach dem vereinbarten Berechnungsmodell.
Wir erstellen deshalb keine zweite eigene Klimabilanz. Den zugehörigen Berechnungsnachweis bewahren wir auf. Wenn wir einen konkreten CO₂e-Wert nennen, bezieht er sich auf diese Berechnung.
Unser Netzwerk: vorhandene Technik sinnvoll nutzen
Unser Netzwerkmodell folgt dem Prinzip „Nutzen statt zusätzlich bauen“: Wir greifen auf bereits installierte Produktionsanlagen und freie Kapazitäten qualifizierter Druckereien zurück. Dadurch benötigt dieUmweltDruckerei keine eigenen zusätzlichen Druckmaschinen und Produktionshallen.
Die Umweltwirkungen der tatsächlichen Produktion, einschließlich Energie, Materialien und Transport, bleiben Bestandteil unserer Wertschöpfung und werden nicht ausgeblendet. Eine gute Auslastung kann den Energie- und Materialeinsatz je Druckprodukt verbessern. Wie groß dieser Effekt tatsächlich ist, hängt jedoch vom konkreten Auftrag und Produktionsweg ab und wird nicht pauschal behauptet.
Regionalität ist ein Faktor – aber nicht der einzige
Kurze Wege können Transportemissionen verringern. Für die gesamte CO₂e-Bilanz zählen aber auch der Bedruckstoff, das Druckverfahren, die Energieversorgung, die Auslastung, das Transportmittel und die Zahl der einzelnen Wege.
Deshalb planen wir Aufträge nicht allein nach Entfernung, sondern nach dem insgesamt passenden Produktionsweg. Vergleiche veröffentlichen wir nur, wenn Produkte, Bilanzgrenzen und Datengrundlagen wirklich vergleichbar sind.
Berechnung, Reduktion und Klimabeitrag bleiben getrennt
Ein berechneter CO₂e-Wert zeigt Emissionen innerhalb der festgelegten Bilanzgrenze. Maßnahmen zur Vermeidung und Reduktion beschreiben wir unter „Klimaschutz“.
Wenn wir zusätzlich ein Klimaschutzprojekt unterstützen, weisen wir diesen Klimabeitrag separat aus. Er macht das Druckprodukt nicht emissionsfrei oder klimaneutral.


